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Testanschmutzungen für die Reinigungsprozessüberwachung

Der Reinigungsprozess im Rahmen der Wiederaufbereitung von Medizinprodukten (MP) ist ein Vorgang, der die Komplexität des Sterilisationsprozesses oft übersteigt. Der scheinbare Vorteil gegenüber der Sterilisation ist, dass ein Misserfolg des Reinigungsprozesses in manchen Fällen über Sichtprüfungen erkannt werden kann. Es besteht aber stets die Gefahr, dass für den Patienten schädliche Rückstände auf dem MP weder mit dem bloßen Auge oder eine Lupe, noch mit anderen Methoden erkannt werden können. Die verbleibende Verschmutzung kann entweder unter die Nachweisgrenze fallen oder sich auf einem komplexen MP an einer Stelle befinden, die nicht eingesehen werden kann. Da sich die Routineüberwachung des Reinigungsprozesses am MP selbst im Alltag sehr schwierig gestaltet, ist es umso wichtiger, die Prozessparameter des validierten Reinigungsprozesses gut zu überwachen, um mögliche Änderungen sofort zu erkennen.

Die Anzahl der nationalen und internationalen Normen, die sich mit der Überwachung des Reinigungsprozesses auseinandersetzen, ist derzeit noch deutlich geringer als es bei Sterilisationsprozessen der Fall ist. Auch für Reinigungsprozess-Indikatoren gibt es derzeit keine gültige Norm, die die minimalen Spezifikationen festlegt. Durch die große Anzahl von Reinigungsparametern, die einen Einfluss auf den Erfolg des Prozesses haben können, ist die Festlegung von Mindestanforderungen an Indikatoren eine komplexe Aufgabe, die in Abhängigkeit von z.B. der Beladung, des Reinigungsgerätes und den verwendeten Chemikalien individuell gehandhabt werden muss.

 

Prüfung der Eigenschaften unter definierten Bedingungen (außerhalb Akk.-Umfang)

Das Verhalten einer Testanschmutzung während des Reinigungsprozesses ist abhängig von zahlreichen Prozessparametern.  Ein Vergleich z.B. verschiedener Testanschmutzungen oder Reinigungsdetergenzien für einen definierten Prozess ist deshalb nur dann möglich, wenn während der Vergleichsmessungen alle anderen Prozessparameter kontrolliert und absolut konstant gehalten werden. Dies ist in einem handelsüblichen Reinigungsgerät sehr schwer umsetzbar.

Wir haben einen Prüfstand entwickelt, der gleiche Prüfbedingungen über viele Durchläufe beibehält. Damit ist es möglich, die Abwascheigenschaften verschiedener Reinigungsprozess-Indikatoren bzw. Anschmutzungen zu vergleichen. Auch die Reinigungsleistung eines Detergens in Bezug auf eine bestimmte Substanz oder eine Testanschmutzung lässt sich auf diese Weise reproduzierbar untersuchen und die Einflussnahme der einzelnen Reinigungsparameter (Temperatur, Zeit, Chemie, Mechanik) beschreiben.

Gerne bieten wir in diesem Bereich individuelle Prüfungen aufgrund fehlender Normen außerhalb des Akkreditierungsumfangs an.

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